Zur Situation der Katholischen Kindertagesstätten in der Verbandsgemeinde Baumholder

Zur Situation der Katholischen Kindertagesstätten in der Verbandsgemeinde Baumholder erklärt der SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Bad Kreuznach/Birkenfeld, Dr. Joe Weingarten, nach Besuchen in den Einrichtungen in Baumholder und Heimbach:

Im Interesse der Kinder gemeinsame Lösung finden

Nach Besuchen in den Katholischen Kindertagesstätten in Heimbach und Baumholder auf Einladung des Dekanates Birkenfeld hat SPD-Bundestagskandidat Joe Weingarten das Bistum Trier und die Verbandsgemeinde Baumholder gebeten, die unterbrochenen Gespräche fortzusetzen, um eine gemeinsame Lösung zur Frage der Kostenübernahme bei anstehenden Bausanierungen zu finden: “Die Katholischen Kindertagesstätten sind eine wichtige Bildungseinrichtung in der Verbandsgemeinde Baumholder. Sie sollten unbedingt erhalten werden.”

Weingarten hatte gemeinsam mit dem Dechanten des Katholischens Dekanates Birkenfeld, Clemens Kiefer, die Kindergärten in Heimbach und Baumholder besucht. In Heimbach lobte Weingarten gegenüber der stellvertretenden Leiterin des Kindergartens, Silvia Müller, die “offene und freundliche Atmosphäre” mit klar definierten, altersübergreifenden Funktionsräumen an Stelle fester Gruppen: “Mir hat das Konzept dort gefallen, auch das hohe Maß an Selbstbestimmung und Beteiligung, das den Kindern in Heimbach eingeräumt wird.” Die Kindertagesstätte in Heimbach ist nach Weingartens Einschätzung grundsätzlich in einem guten Zustand. “Aber es ist, insbesondere im Hinblick auf die Außenwände und das Dach, Renovierungsbedarf zu erkennen.”

In der Katholischen Kindertagesstätte in Baumholder ist nach Weingartens Worten die Buntheit und Vielfältigkeit unserer ländlichen Ortgemeinschaften zu erkennen: Rund neunzig Prozent der etwa fünfzig dort durch das Erzieherinnen-Team um Leiterin Maria Roth betreuten Kinder haben einen Migrationshintergrund; die Kinder oder ihre Eltern kommen aus nahezu der ganzen Welt. Weingarten: “Um so mehr hat mich beeindruckt, mit wieviel Engagement und Fürsorge die Erzieherinnen dabei vorgehen, den Kindern grundlegende Deutschkenntnisse beizubringen und sie zu integrieren.” Die baulichen Voraussetzungen sind nach Weingartens Einschätzung auch in Baumholder gut: “Große und helle Räume und eine schöne Außenanlage.” Aber auch hier müsse mittelfristig investiert werden: im Heizungsbereich, in den Nassräumen und in der Küche.

Weingarten verwies nach den Gesprächen darauf, dass die Verbandsgemeinde Baumholder und das Bistum Trier in einem “vielleicht zunächst etwas unglücklich verlaufenen Dialog” über die Übernahme entstehender Renovierungskosten stehen. Weingarten weiter: “Ich bin sehr dafür, das Gespräch fortzusetzen und eine gemeinsame Lösung zu finden: Die Kinder haben es verdient.”

Weingarten bat darum, nicht gegenseitigen Missverständnissen aufzusitzen. ”Der offene Brief von Dechant Kiefer an politische Vertreter der Region und die Beschlüsse des Verbandsgemeinderates sollten nicht das Ende, sondern der Anfang der Diskussion sein.” Schließlich stehe in den besuchten Kindertagesstätten kein unmittelbarer Umbau an, aber es gelte eine Lösung für die Zukunft und die Fortführung der Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft zu finden.

Pressemitteilung vom 15.09.2017

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