Ausbau der B 41

Zur Äußerung der CDU-Bundestagsabgeordneten Lezius zum B 41-Ausbau im Artikel “CDU: Land soll Baurecht schaffen” im Öffentlichen Anzeiger vom 03.12.2016 erklärt der SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Bad-Kreuznach/Birkenfeld, Dr. Joe Weingarten:

Jetzt gilt es, beim Ausbau
der B 41 nach vorne zu schauen

Die öde Diskussion darum, wer welche Verdienste bei der Ortsumgehung Martinstein hat, nervt langsam. Jetzt gilt es, beim Ausbau der B 41 nach vorne zu schauen! Denn eine neue Straße allein nützt – abgesehen von den direkten Anwohnern, die vom Verkehr entlasten werden – noch niemand.

Wir müssen uns vielmehr Gedanken darüber machen, welchen Verkehr wir auf der B 41 haben wollen, welche Güter dort transportiert werden, wie die Menschen die Straße nutzen. In den nächsten fünfzehn Jahren wird sich unser Verkehrssystem verändern: Wir werden viel mehr Elektroautos bekommen, mehr gemeinsame Nutzung von Fahrzeugen und – hoffentlich – eine bessere Vernetzung von Autofahrten und den Zugverbindungen auf der Nahe-Strecke. Für diese Elektrofahrzeuge brauchen wir aber Versorgungsstationen und Lademöglichkeiten entlang der B 41. Denn die Pendler müssen sich darauf verlassen können, mit Elektrofahrzeugen problemlos z.B. nach Frankfurt, Trier oder Koblenz und wieder zurück zu kommen.

Dafür sollten wir schon heute die Weichen stellen: Die Bundesregierung hat erklärt, dass sie in den nächsten Jahren 300 Millionen Euro zur Verfügung stellt, um im ländlichen Raum 15.000 Elektro-Ladestationen einzurichten. Da muß der Nahe-Raum dabei sein! Ich werde mich dafür einsetzen, dass unsere Bundes- und Landesstraßen bei diesem Program nicht vergessen werden.

Pressemitteilung vom 04.12.2016

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